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Popularität
Popularität des Schachs in Deutschland und anderswo

3 Gründe warum Schach in Deutschland nicht so populär ist:

Schach
  • ist nicht teuer – turniergeeignetes Brett und Figuren: 11 € (Plastik) – 35 € (Holz)

  • ist nicht gefährlich – die Verletzungsgefahr ist vernachlässigbar
Schachspieler
  • benötigen weder einen Autoanhänger noch können sie was aufs Autodach schnallen

Momentan (Juli 2016; EM in Frankreich) herrscht wieder Fußballfieber. Warum wird Schach niemals so populär werden?
Frank-Martin Belz, Professor an der TU in Weihenstephan:

„Beim Fußball werden Emotionen viel offensichtlicher gezeigt. Wird ein Tor geschossen, sieht man sie sofort. Wenn jemand beim Schach einen genialen Zug gemacht hat oder eine Taktik aufgegangen ist, passiert das vielmehr im Stillen.”

PopularitätDer Schach-Prof mit dem eisernen Willen, SZ, 10. Juli 2016

Einige Antworten auf die Frage:

„Wie könnten Sie aus psychologischer Sicht einen langfristigen Leistungsaufbau favorisieren, damit sich die deutschen Nationalteams unter der gewachsenen spielstarken Konkurrenz beweisen?”
betreffen die Popularität des Schachs in Deutschland.
Siehe Marion Bönsch-Kauke: Nervenkrieg – von Aura bis Zweikampf: Angewandte Psychologie für Trainer, Schachlehrer und Spieler. Ein Lehrbuch in elf Modulen, Berlin 2009, S. 108-110.
„Die Faszination eines Fussballspiels oder olympischer Wettkämpfe erschließt sich jedem von uns. Zuschauen macht Spaß, ist kurzweilig und erfolgt »ohne Vorbedingung«. Einen vergleichbaren einfachen Zugang wird es zu Schach nie geben.”
Dr. Richard Lutz (Vorstand DB AG Finanzen und Controlling) im Interview, PopularitätSchach 11, 2012, S. 64
Was müsste in Deutschland geschehen, um Schach einen höheren Stellenwert zu verleihen?
Dr. Karsten Müller: „Obwohl das Internet eigentlich das ideale Medium für Schach ist, wäre eine höhere Popularität wohl vor allem durch Präsenz im Fernsehen zu erreichen. Auch ein deutscher Magnus Carlsen, der Schach in Norwegen einen Popularitätsschub beschert hat, bzw. ein ‚Boris Becker des Schachs' wäre hilfreich.”
PopularitätAxel Dohms im Interview mit Dr. Karsten Müller: Trainer des Jahres
„Schach ist in Deutschland leider nicht so populär und wird meines Erachtens von unserem Staat nur unzureichend unterstützt.“
Elisabeth Pähtz
, deutsche Schachspielerin; 2002 Jugend-Weltmeisterin;
2005 Junioren-Weltmeisterin; 150-fache Länderspielerin.
"Ich spiele weiterhin für Deutschland", Schachmagazin, Oktober 2012, S.26
Links
Popularität17 reasons why chess is not good for you
Popularität Marion Bönsch-Kauke: Nervenkrieg – von Aura bis Zweikampf: Angewandte Psychologie für Trainer, Schachlehrer und Spieler. Ein Lehrbuch in elf Modulen
Popularität Schachboom in Indien
PopularitätWhy Chess Will Destroy Your Mind
Popularität Anfang

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 11.7.2016