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William V. O. Quine und Joseph S. Ullian über Scheinwissenschaft
The Web of Belief, S. 6-7
For many doctrines, though, there is this protective argument: you (pointing to the follower of the scientific establishment) can't disprove it! And to be sure, many of these theories that lie on or beyond the fringe of believability cannot be definitively shown to be wrong. Indeed many of them are cast in terms that are so cloudy that it is hard to know what would count as a refutation of them; for they are not intelligible in the first place. And here the naivete of the believer may blend with his instinct for giant-killing. He thinks that the fact that his belief can't be knocked all the way over is additional ground for embracing it; and he may rejoice in finding that all the mighty scientists can't put him down.
W. V. Quine, J. S. Ullian: The Web of Belief, S. 6-7. quine Rezensionquine Para- und Pseudowissenschaft
Viele Vertreter von Scheinwissenschaften berufen sich auf das abwehrende Argument: du (damit zeigen sie auf den Vertreter der Wissenschaft) kannst es nicht widerlegen! In der Tat, das trifft zu: viele dieser Theorien auf der Grenze der Glaubwürdigkeit oder darüber können nicht widerlegt werden. Viele sind in so nebulösen Begriffen formuliert, daß man kaum ausmachen kann, was als Widerlegung gelten kann; sie sind zunächst mal unverständlich. Da trifft sich die Schlichtheit des Gläubigen mit dem Trieb zum Angriff auf den Etablierten. Er denkt, wenn seine Lehre nicht gleich widerlegt werden kann, so zählt dies dafür, ihr zu folgen; er schätzt sich glücklich, daß die ihn die mächtigen Wissenschaftler nicht aufs Kreuz legen können.
Freie Übersetzung, H.H.

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 24.9.2004