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Peter Prechtl
Peter Prechtl, Hg.: Grundbegriffe der analytischen Philosophie
Mit einer Einleitung von Ansgar Beckermann. Stuttgart: Metzler, 2004. 226 Seiten
Es gibt einige philosophischen Lexika und Wörterbücher, viele auf englisch, manche auch deutsch. Das von Peter Prechtl herausgegebene Grundbegriffe der analytischen Philosophie hat vielerlei Vorzüge.
Auf über zweihundert Seiten werden Begriffe der analytischen Philosophie erläutert. Der Einführungsartikel von Ansgar Beckermann informiert hervorragend über die heutige Bedeutung der analytischen Philosophie und ihre Ziele. Jeder Eintrag ist von einem der kompetenten Mitarbeiter gekennzeichnet, viele Einträge erschließen mit Literaturhinweisen weitere Unterstützung. Erfreulich ist, daß auch Personeneinträge aufgenommen wurden. Die Einträge haben für einen ersten Einstieg zu einem Begriff die richtige Ausführlichkeit. Nicht immer möchte man gleich mehrere Seiten, wie in der dreibändigen Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie (prechtl Rezension) studieren. Wichtige Begriffe erhielten trotz Kompaktheit umfangreiche Artikel. So glänzt "Bedeutung" mit über vier Seiten und vielen Literaturhinweisen.
Bei Werken dieser Art findet man immer Begriffe, die man vermißt. "Wissen" und "Nelson Goodman" fielen mir hier als fehlend auf. Warum "finit" aufgenommen wurde, "infinit" aber fehlt, wunderte mich. Doch das sind Kleinigkeiten, fairerweise, müßte man die 500 Einträge dagegen setzen. Ansonsten ist sowohl Umfang als auch Verständlichkeit der Grundbegriffe der analytischen Philosophie lobenswert. Der Studierende und der Laie profitieren von diesem preisgünstigen Nachschlagewerk.
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prechtl Peter PrechtlPeter Prechtl: Grundbegriffe der analytischen Philosophie. Stuttgart: Metzler, 2004. Broschiert, 226 Seiten.

Peter Prechtl
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 5.8.2004