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Richard Schröder:
Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen
Freiburg, Basel, Wien: Herder, 2008. Gebunden, 224 Seiten – Schröder LinksSchröder Literatur
Wen die ausführliche Besprechung nicht so juckt, der springe gleich zum Schröder Fazit.
Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück. Richard Dawkins hat in Der Gotteswahn (The God Delusion; Besprechung siehe Schröder Links; künftig mit TGD abgekürzt) grobe Klötze geklopft. Eine feinere Auseinandersetzung mit seinen Argumenten als sie Richard Schröder in Abschaffung der Religion (künftig mit AdR abgekürzt) bietet hätte er aber doch verdient.
Die Vorbemerkung des Autors ist irreführend. TGD mag zwar der Anlass für sein Buch gewesen sein, er befasst sich aber mit drei Gegnern. Neben dem Erfolgsbuch des englischen Biologen ist es der Longseller Das egoistische Gen vom selben Autor (The Selfish Gene; künftig mit TSG abgekürzt) und dem Atheismus an sich.
Alle drei bekommen zu etwa gleichen Teilen das christliche-schrödersche Fett weg.
AdR ist gegliedert in:
• „Eine Welt ohne Religion“? • Religion – ein widerborstiges Phänomen • Wissen, Meine, Glauben – Einübungen ins Unterscheiden • Atheismus • Das Christentum, „die blutigste Religion aller Zeiten“ • Schlussbemerkung: Was ist reiner Altruismus?
Diese Abschnittsüberschriften geben auch grob die Thematik wider, doch werden die genannten drei Hauptfeinde durchgängig in allen Abschnitten abgewatscht. Einige Argumentsfiguren kommen immer wieder, ich behandle sie unter: Schröder Durchgängige Argumentationen.
„Das egoistische Gen“
   Dieses ältere und oft zitierte Werk Dawkins' habe ich noch nicht gelesen. TSG propagiert die Gene als die Ebene der Selektion. Auf welcher Ebene die evolutionäre Selektion greift ist unter Biologen strittig: Gen, Individuum, Art oder Population stehen zur Wahl. Insofern ist auch TSG umstritten, nicht nur bei Theologen. Siehe beispielsweise dazu: Rosenberg (1993) unter Schröder Literatur.
Pauschalierungsvorwurf
   Zumindest beim Atheismus bedient sich der Autor genau der Mittel, die er – nicht zu unrecht – Dawkins vorwirft: Pauschalierung, Vergröberung und Verkennung.
   Ein konkretes Beispiel: der Atheismus sei „die Leugnung der Existenz Gottes“, eine „Verneinung“ (S. 25). Diese Floskel ist sehr beliebt. Wenn man leugnet, streitet man allgemein Gültiges ab oder gesteht damit eine Wahrheit nicht ein. Das heißt, mit „Leugnung der Existenz Gottes“ wird die Existenz Gottes schon als wahr vorausgesetzt. Verneinung klingt zudem so negativ. Damit hat man mit dieser Kennzeichnung zwei Fliegen geschlagen. Wenn andrerseits Dawkins argumentiert, der Monotheist leugne alle anderen Götter bis auf seinen eigenen, dann wird das als vulgär und primitiv kritisiert.
   Gewiss, Dawkins wirft alle religiös Gläubigen (künftig kurz: Gläubige; ich weiß: auch Atheisten glauben viel; das ist aber hier nicht gemeint. Es handelt sich dabei meist um Glaubensinhalte, die auch der Theist zusätzlich zu den spezifisch religiösen glaubt) in einen Sack und drischt drauf. Nur gelegentlich nimmt er sich die hartgesottenen Fundamentalisten getrennt vor. Schröder macht es mit dem Atheismus ähnlich.
Missionarischer Eifer
   Schröder wirft Dawkins missionarischen Eifer vor. Das zeigt sich sowohl im Titel als auch im Untertitel seines Werks. Der Sachverhalt trifft zu, doch kann es seitens eines christlichen Theologen ein Vorwurf sein?
   Die christlichen Religionen legen seit Jahrhunderten einen Schwerpunkt auf die Missionierung, also die Bekehrung der Heiden oder Andersgläubiger, die Abschaffung des Heidentums. Heide seien hier ganz allgemein alle nicht Rechtgläubigen. Trotz ungeheuerlicher begleitender Gräueltaten bis zum Mord an den Einwohnern Südamerikas wurde und wird dieses Vorgehen kaum jemals in ernstlich Frage gestellt. Bis heute gibt es christliche Missionwerke. Wo man sich nicht ganz rantraut, wie bei den Juden, da betet man für deren Erleuchtung (katholische, 2008 wieder eingeführte Karfreitagsfürbitte; siehe Schröder Links).
   Man stelle sich vor, die Atheisten würden auf einer öffentlichen Veranstaltung propagieren: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Christen erleuchtet werden, damit sie von Jesus Christus abfallen“. Ich befürchte, da würde man wieder Scheiterhaufen errichten. Doch so gach packen es die Atheisten nicht an. Einige von ihnen (Die vier Reiter der Gegen-Apokalypse, siehe Schröder Links) rufen seit kurzem zur Missionierung der Gläubigen auf und veröffentlichen dreist entsprechende Bücher, die auch noch erfolgreich sind. Sie provozieren damit Kritik, die sich oft darauf konzentriert ihnen alte Argumente oder Überschreiten ihrer Schranken vorzuwerfen. Das Eindringen in den eigenen Gäu, also ein entgegengesetzter Missionsauftrag (Mt 28,19-20) empfinden die christlichen Apologeten als besonders anrüchig. Schröder verteidigt dagegen den Missionsbefehl für Christen (!) ausdrücklich (S. 195), Dawkins' Sendungsbewusstsein geißelt er.
Argument: Abschaffung der Religion bringt nicht das Himmelreich auf Erden
   Dieses Argument streut Schröder vielfach ein. Man kann es so verbalisieren.
(1) Religion ist für vielfachen Horror verantwortlich.
(2) Auch in Regionen oder Zeiten ohne Religion (historisch oder fiktional in Utopien) gab es Horror.
(3) Die Abschaffung der Religion führt also nicht zu einer horrorfreien Zone. (Aus (1) und (2).)
(4) Daher bringt die Befreiung von der Religion „nicht das Himmelreich auf Erden“. (aus (3), S. 13.)
(5) Also ist die Abschaffung der Religion nicht hilfreich.
(6) Die Forderung nach Abschaffung der Religion ist vermessen.
Bis auf die beiden letzten Folgerungen ist alles korrekt. Die Prämisse (1) gesteht Schröder durchaus zu (er erklärt und relativiert sie später).
   Doch Dawkins verspricht durch die Abschaffung der Religion keinesfalls das Himmelreich auf Erden. Nur eschatalogisch ausgerichtete Religionen versprechen so ein Heil. Die Folgerungen (3) und (4) sprechen daher nicht gegen die Forderung nach Abschaffung der Religion. Die Folgerungen (5) und (6) können so nicht gezogen werden.
   Das Argument sollte nicht davon abhalten die Welt hier und heute freundlicher und mit weniger Horror zu gestalten.
   Wer hier immer noch nicht zustimmt, der bedenke: Das Argument ist zurückzuweisen, denn sonst könnte man auch argumentieren:
(1) Mörder sind für viele schrecklichen Tote verantwortlich.
(2) Auch wenn man Mörder verurteilt und wegsperrt gibt es schreckliche Tote.
(3) Daher ist die Abschaffung des Mordes nicht heilsbringend.
Man sieht – so hoffe ich – deutlich: das Argument taugt nichts, da in beiden Fällen ein Teilerfolg schon ein anstrebenswerter Erfolg ist.
   Trotzdem der Einwand Schröders scheitert, stimme ich nicht der Forderung nach Abschaffung der Religion zu. Zwang liegt mir fern. Soweit ich mich entsinne sieht das auch Dawkins so.
Kindesmissbrauch
   In den grossen christlichen Konfessionen ist es üblich Säuglinge kurz nach der Geburt (warum erst dann? Nach sonst propagierter Auffassung werden sie mit der Zeugung zur Person) zu taufen. Dann werden sie im Elternhaus und Schule in einer bestimmten Religion erzogen. Nur selten kommt es im späteren Alter zu einem Konfessionswechsel. Eine einfache Überlegung zeigt, dass also die Religion vom Elternhaus abhängt und keinsfalls von Vernunftüberlegungen über die Richtigkeit der Aussagen der Religionen. Dawkins nennt das Kindesmissbrauch und plädiert für eine weltanschaulich neutrale Erziehung. Erst der vernünftig gereifte Mensch soll sich dann – so weit als möglich – unbeeinflusst entscheiden. Schröder widerspricht vehement.
   a) Er unterstellt, dass Kinder in der Schule atheistisch indoktriniert werden sollen (S. 24). Hier kommt ein Christ anscheinend nicht aus seinen Denkbahnen heraus: mit irgendeiner fixierten Weltanschauung muss ein Kind indoktriniert werden. Wie schon ausgeführt: weder fordert das Dawkins, noch ist es nötig.
   b) Schröder vergleicht es mit der Sprache: auch darüber könnten die Kinder nicht entscheiden. Doch bei der Sprache gibt es keine falsche oder richtige. Dagegen behauptet nahezu jede religiöse Weltanschauung, die einzig richtige zu sein. Schröder thematisiert dies an anderen Stellen selbst (S. 57, S. 92). Die Zwangstaufe und Aufzucht mit einer ganz bestimmten Religion bewirkt, dass diese wichtige Entscheidung vorweggenommen wird und zu einem hohen Grad von der jeweiligen Region oder Elternhaus abhängt. Wer in Teheran geboren wird, wird Muslim, wer in Bayern geboren wird, wird im Regelfall Christ.
Diese Feststellung wird durch Umfragen bestätigt. Dabei geht es – Quelle ist ein christliches Magazin – um das Gegenteil: eine religionsfreie Erziehung. Das Ergebnis der Umfrage kann man aber wohl getrost übertragen. “Nur 8 Prozent der in Ostdeutschland religionsfern Erzogenen wurden später gläubige Menschen: Die kirchen- und glaubensferne Erziehung bedeutet deshalb in der Regel keine Erziehung hin zu einer wirklich freien Wahl, sondern nimmt die Entscheidung gegen die Religion bereits vorweg”, kommentiert Wilhelm Hausmann vom Allensbacher Institut den Befund." S. 35 in "Kirchenschwindsucht und Glaubensdepression". pro Christliches Medienmagazin 3 (2010). S. 32-35
   Es gibt durchaus Fälle, wo die Indoktrination der Kinder staatlicherseits nicht hingenommen wird. Kurz vor Abfassung dieser Besprechung (April 2009) wurde in Deutschland die Heimattreue Deutsche Jugend e. V. (HDJ) verboten. Die Begründung für das Verbot gleicht der Forderung von Dawkins: die vermittelte Weltanschauung war zu einseitig (in diesem Fall: rechtsextremistisch), verbunden mit einer engen Bindung an die Gemeinschaft (Heimattreue Deutsche Jugend, siehe Schröder Links).
Zwangstaufe
   “Die meisten Deutschen werden in ihrer Kindheit durch die Taufe ungefragt Mitglied der
evangelischen oder römisch-katholischen Kirche.” S. 8
Sebastian Murken, Hg.: Ohne Gott leben - Religionspsychologische Aspekte des »Unglaubens«. Marburg: Diagonal, 2008.  
Das Argument Schröders, irgendeine spezifische Weltanschauung muss vermittelt werden, stimmt nicht. Zwangstaufen sind abzulehnen, zumindest die schulische Erziehung sollte neutral erfolgen.
Evolution und Bewusstsein
   Beliebte Einwände gegen die Evolution sind: „Es war niemand dabei“, „Niemand hat's gesehen“. Gegenfrage: War jemand bei Luthers Thesenschlag oder bei Jesus' Geburt dabei, der uns heute davon berichten kann?
   Ähnliche oberflächliche Einwände erhebt Schröder gegen die phylogenetische Entstehung von Bewusstsein: niemand hat es „beobachtet und protokolliert“ (S. 42). Und noch plumper bezüglich der Evolution: „Dann lasst uns doch mal nach Evolutionen fahren und die Evolution besichtigen“ (S. 130). Kein Kommentar.
   Dabei ist es mit dem Bewusstsein so einfach. Bei jedem Embryo kann Richard Schröder das Entstehen von Bewusstsein beobachten. Das Sperma hat keines, die Eizelle auch nicht, der Säugling schon. Auch viele Sachverhalte als notwendige Bedingungen für die Evolution oder als Teilthesen der Evolution sind sichtbar (z.B. Nachkommen ähneln den Vorfahren) oder lassen sich reproduzieren (Züchtung!) oder ereignen sich vor unseren Augen (z.B. Anpassung der Bakterien an Medikamente).
Ist Dawkins Dualist?
   Dawkins redet und schreibt von Materie und Bewusstsein, aber damit verbindet er keine kategoriale ontologische Unterscheidung. Schröder erklärt ihn trotzdem flugs zum Dualisten (S. 79). Eine beliebte Argumentationstechnik von Dualisten ist es ja unverfänglich von Geist, Bewusstsein und Seele zu reden. Hakt man vorsorglich bei der Seele ein, kommt der Vorwurf, dass mit Seele ja nur Gedanken, Gemüt, Bewusstsein , Vernunft gemeint sei und die wolle man doch nicht leugnen, oder? Beschämt stimmt man zu. Hakt man aber nicht rechtzeitig ein, so hat man stillschweigend dem Leib-Seele- Dualismus zugestimmt. Schröder geht an der genannten Stelle sogar weiter. Bar jeglicher Begründung ist jeder ein Dualist, der irgendeinen Wahrheitsanspruch erhebt (S. 79).
„Materie“
   Ein beliebter Angriffspunkt von Theisten (meist ontologische Dualisten) gegenüber Monisten (oft Physikalisten oder Materialisten) ist, dass sie nicht genau angeben können, was ihr Grundbegriff Materie überhaupt ist. Schröder geht so weit den Begriff daher in Anführungszeichen zu setzen (S. 79).
   Neben der definitorischen Bestimmung eines Begriffs gibt es auch das Zeigen auf Beispiele. Zumindest diese beispielhafte Bestimmung gelingt Monisten ausgezeichnet.
   Dagegen fliegt der Vorwurf als Bumerang auf die Gläubigen zurück: sie können ihren Gottesbegriff ebenfalls nicht explizieren, allenfalls eingrenzen.
   Zudem hat jede Religion ihre eigene, von den anderen unterschiedliche Gottesvorstellung.
   Zudem fehlt den Gläubigen jegliche ostentative Verdeutlichungsmöglichkeit.
Soll man deshalb nur von „Gott“ reden?
Weltanschauliche Interpretation des Darwinismus (S. 135 ff)
   In den Kritiken zu TGD ist der Vorwurf der weltanschaulichen Interpretation des Darwinismus häufig anzutreffen. Ohne seitens der Kritiker auf den Inhalt der Weltanschauung einzugehen, kann ich darin nichts Verwerfliches entdecken. Religion ist eine Art der Weltanschauung. Dawkins vertritt eine andere. Oder stört die religiösen Kritiker, dass damit Dawkins in ihren Gäu eindringt? Es ist auch keinem Theologen anzukreiden und per se vorzuwerfen, wenn er ein naturwissenschaftliches Buch schreibt. Hans Küng und Christoph Schönborn sind nur zwei Beispiele dafür (siehe Literatur). Wenn's sachlich fundiert ist, warum nicht? Dazu gleich mehr.
Überschreitung der Grenze Naturwissenschaft – Theologie
   Manche sehen zwischen naturwissenschaftlichen Ausssagen und theologischen eine klare Grenze. Beide behandeln (so die eine Fraktion) getrennte Wesensbereiche. Damit kann man naturwissenschaftliche Fragen nicht theologisch beantworten aber theologische auch keinesfalls naturwissenschaftlich. Wer es dennoch tut überschreitet unberechtigt eine Grenze und wird getadelt. Stephen Jay Gould gehört als Naturwissenschaftler zu dieser Gruppe.
   Eine andere Fraktion möchte schon, dass Theologen zum Ursprung der Welt oder zur Erschaffung der Tiere faktische Aussagen machen können. Die Grenzüberschreitung des Naturwissenschaftler, also von der anderen Seite, wird trotzdem nicht gerne gesehen.
   Dawkins nun erklärte die Frage nach der Existenz Gottes zur naturwissenschaftlichen und wurde darob mannigfach und heftig getadelt. Auch Schröder stößt in dieses Horn (S. 178f). Dabei scheint mir die Begründung Dawkins recht einleuchtend.
(1) Wenn ein übernatürliches Wesen behauptet wird, das auf unsere Welt derzeit einwirkt, dann muss sich diese Wirkung naturwissenschaftlich nachweisen lassen.
(2) Damit wird die Beantwortung dieser Frage zu einer wissenschaftlichen Entscheidung.
Dawkins argumentiert mittel Modus Tollens weiter:
(3) Naturwissenschaftlich läßt sich keine Wirkung nachweisen.
(4) Daher gibt es kein übernatürliches Wesen wie in (1) bezeichnet.
Als Beispiel einer – wie man in Kritiken liest – wenig geglückten Grenzüberschreitung durch einen Theologen werfe man einen Blick in Hans Küng: Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion (siehe Literatur).
Kriterium für die Gültigkeit von Geboten und Aussagen in der Bibel
   Nicht nur Dawkins hält die Auswahl der für Christen verbindlichen Gebote aus der Bibel für recht willkürlich. Immerhin ist sie die Heilige Schrift und wird für das Wort Gottes angesehen. Sie enthält viele abscheuliche Gebote und Aussagen, was Schröder nicht bestreitet (wäre auch schwer vermittelbar). Für die Auswahl der gültigen Aussagen kontert Schröder etwas naiv so (S. 82):
(1) In der Bibel steht A und non-A.
Seine Beispiele sind Heiligung des Sabbats und die koscheren Speisegesetze und ihre wohlwollend aus Mk 2,27 und Mt 15,11 abgeleitete Aufhebung.
(2) Non-A (aus (1).)
(3) Also ist A aufgehoben.
Das ähnelt für mich einem Taschenspielertrick. Immerhin kann man analog folgern:
(2') A (aus (1).)
(3') Also ist non-A aufgehoben.
Und wir sind so schlau wie zuvor. Der Vorwurf bleibt: man findet vieles Widersprüchliches in der Bibel und sollte eigentlich erwarten:
• alles gilt oder
• einiges gilt; dazu gibt es ein Auswahlkriterium.
   Schröder meint, ein von Dawkins gefordertes Auswahlkriterium gibt es nicht (S. 82), dafür aber Auslegungen wie die obige Argumentation (1) bis (3). Damit ist aber – wie ich gezeigt habe – nichts gewonnen bzw. der Beliebigkeit Tür und Angel geöffnet. Man bräuchte nun ein Kriterium um (2) bis (3) gegenüber (2') bis (3') zu bevorzugen. Oder muss ich mich dazu auf Bibelgelehrte verlassen? Auf welche?
Credo, quia absurduum
   Manche Argumente Schröders sind nicht abenteuerlich wie die obigen, sondern schlicht schwach. Für Schröder gilt anscheinend der Spruch Tertullians: „Credo, quia absurduum“. Er meint, manches, was Dawkins und andere in Frage stellen, wie Gottes Dreieinigkeit muss ein Geheimnis bleiben (S. 113). Mit dieser Formel kann man alles Unerklärliche „erklären“. Manch ein Autoritätshöriger mag damit zufrieden sein, ich nicht. Besonders für Aussagen unsere Welt betreffend will man eine rationale Erklärung. Die Dreieinigkeit betrifft nur Transzendentes, da mag man mit „Das bleibt geheim“ zufrieden sein, nicht aber bei Jungfrauengeburt oder Theodizee.
Evolution, Fortschritt und Höherentwicklung
   Über etliche Seiten erklärt der Autor die Begriffsgenese zu Evolution und den Menschheitsfortschritt und wälzt teleologische Gedanken. Mit der Evolution, die Dawkins vertritt, hat das wenig zu tun, ihr ist jeglicher Fortschrittsgedanke im Sinne von stetiger Verbesserung und Entwicklung auf ein Ziel hin fremd.    Dagegen ist ein Fortschritt bezüglich der Menschenrechte unübersehbar. Sieht Schröder hier keinen Fortschritt? Er tadelt Dawkins der „Wahrnehmungsverweigerung“ (S. 125) dafür, dass er einen moralischen Fortschritt der Menschheit erkennt. Er meint, dies sei eine Überzeugung aus dem 19. Jahrhundert und führt als Gegenbeispiele Auschwitz und Hiroshima an (S. 125).
   Trotz dieser Gegenbeispiele kann doch niemand bestreiten, dass in den letzten Jahrhunderten, gegen den Widerstand des Christentums zahlreiche Menschenrechte anerkannt (wenn auch nicht immer umgesetzt) wurden: Sklaverei und Leibeigenschaft sind geächtet, die Folter zurückgedrängt, usw. Vielleicht sehe ich das falsch, überzeugt hat mich der Autor aber nicht.
   Erst spät (S. 126) rückt Schröder damit heraus, dass die darwinistische Evolution die ausgeführte Begrifflichkeit zur Höherentwicklung nicht (in AdR kursiv hervorgehoben) kennt. Anpassung ist keine Höherentwicklung. Es ist allenfalls mehr Komplexität feststellbar.
Tatsache und Theorie
   Es ist gut möglich und durchaus empfehlenswert, wenn man wie der Autor alle Sachaussagen nur im Rahmen einer Theorie sieht (S. 130). Doch Schröder geht meines Erachtens einen Schritt zu weit. Er argumentiert:
(1) Alle Sachverhalte sind nur innerhalb einer Theorie sinnvoll beschreibbar.
(2) Selbst wenn es sich um eine sehr erfolgreiche Theorie handelt, werden die Sachverhalte damit nicht zu Tatsachen (S. 130).
(3) Sachverhalte aus der biologischen Evolution sind Teil der Evolutionstheorie.
(4) Damit sind diese Sachverhalte keine Tatsachen.
Diese Argumentation ist schlüssig, doch wird durch die Prämisse (2) der Begriff „Tatsache“ völlig entleert. Es gäbe dann schlicht keine Tatsachen mehr.
(Als unausgesprochene Prämisse kommt noch etwas in dieser Art hinzu:
Karl Popper: Falsifikationismus: Theorien mit Allaussagen kann man nicht letztgültig beweisen; sie sind „nur“ mehr oder weniger bewährt oder:
Bas van Fraassen: Konstruktiver Empirismus: Theorien werden als empirisch angemessen aufgefasst, nicht als buchstäblich wahr. Zu beiden Positionen siehe Schröder Literatur.)

Diese extrem skeptische Auffassung entspricht nicht unserer Alltagssprache und nicht einmal der Wissenschaftssprache.
   Die Evolution ist eine Theorie wie die von der annähernden Kugelgestalt der Erde. Man kann gemäß Schröders obigem Argument den Sachverhalt, Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel (TGD, S. 283) als bestens bewährte These innerhalb der Theorie ansehen. Gängig ist es aber dies als Tatsache zu bezeichnen. Was sonst wäre eine?
   Der extrem restriktiven Auffassung von Tatsache durch den Autor schließe ich mich nicht an.
Schöpfer des Schöpfers
   Oft wird die Existenz Gottes bekräftigt oder zumindest nahegelegt, indem man auf die Ordnung in der Welt verweist. William Paley argumentierte beispielsweise 1802 in Natural Theology mit der Uhrmacher-Analogie für das Wirken eines Schöpfers in der Natur (siehe Uhrmacher-Analogie unter Schröder Links). Die ID-Bewegung (siehe Schröder Links) hat dieses Argument in modernen Zeiten wieder aufgenommen.    Dawkins argumentiert: wenn man aufgrund von Ordnung (Intelligenz, Plan, Design) auf einen Schöpfer schließt, dann gilt dieser Schluss umso stärker für diesen ungleich intelligenteren, komplexeren Schöpfer (TDG, S. 109).
   Schröder weist die Frage nach dem Schöpfer des Schöpfers als unzulässig, ja fehlerhaft, zurück. Er dreht den Spieß sozusagen um.
Rekonstruktion des Arguments vom Design und seiner Folgen
(1) Ein scheinbar planvolles, komplexes Gebilde verlangt nach einem Schöpfer.
(2) Unsere Welt ist planvoll und komplex.
Folgerung: (3) Also gibt es einen Schöpfer. (Aus (1) und (2)).
Bis hierher ist dies das Argument aus der Natürlichen Theologie.
(4) Der Schöpfer eines komplexen Gebildes muss seinerseits (noch) komplexer sein.
(5) Also gibt es einen Schöpfer des Schöpfers. (Aus (4) und (1)).
(6) Setzt man das Argument fort gibt es einen Überschöpfer und Über-Überschöpfer.
(7) Das führt zu einem Infiniten Regress.
(8) Dieser Infinite Regress ist nicht akzeptierbar.
Daraus folgert Dawkins: mindestens eine Prämisse muss verworfen werden. Er plädiert dafür (1) zu streichen. Schröder dagegen bricht das Argument – ebenfalls wegen (8) – vor Schritt (5) ab (S. 180). Warum er diese Stelle nimmt, verrät er uns nicht. Ich meine deshalb, weil es nach (3) ist. Er hat das Gewünschte erreicht. Doch das ist keine redliche Vorgehensweise.
   Schröder könnte seine Argumentversion retten durch die Zusatzannahmen:
(4.1) Es gibt komplexe Gebilde ohne einen Schöpfer.
(4.2) Der Schöpfer unserer Welt ist ein Gebilde auf das (4.1) zutrifft.
Allerdings haftet auch diesen Zusatzannahmen ein starker Willkürcharakter an. Zudem kann man dann die Annahme (4.1) auch schon für die Welt reklamieren und die Folgerung (3) blockieren.
Mich überzeugt das Argument von Dawkins, das Schrödersche erscheint mir – mit oder ohne Zusatzannahmen – viel zu ad-hoc, nur auf das gewünschte Ergebnis zugeschnitten.
Gräuel des Christentums
   Die Gräueltaten des Christentums durch mehr als tausend Jahre gesteht Richard Schröder ohne weiteres zu (S. 192), er versucht den daraus resultierenden Vorwurf aber zu entkräften.
   Er verweist darauf, dass auch von anderen Religionen, von Atheisten und Diktatoren Gräueltaten verübt wurden. Das trifft zu, ist aber keine zulässige Entlastung.
   Er verweist auf das Neue Testament und seine Folgen. In diesem Kontext beschränken sich die Christen oft auf das Neue Testament. Dabei bilden doch alle Bücher der Bibel die Heilige Schrift und sind das Wort Gottes. Ein Kriterium dazu, was noch zutrifft und was nicht mehr, gibt es nicht (siehe oben). Zudem gibt sich auch das Neue Testament stellenweise ausgrenzlerisch, intolerant und kämpferisch. Die Evangelien beschreiben im Grunde genommen die Selbstmordmission des Gottessohnes.
   Das Neue Testament und erst recht nicht die Bibel insgesamt ist also wenig geeignet die Friedfertigkeit des Christentums zu belegen. Zudem kommt es nicht nur auf die Schrift sondern auch auf die Taten an. Da sind sich alle einig: verheerende Bilanz des Christentums.
Zwangsmission
   Schröder kennt nur drei Fälle von Zwangsmission (S. 198f). Es sind
• Karl der Große und die Sachsen
• Bernhard von Clairvaux beim 1. Kreuzzug
• Reconquista: die Rückeroberung Spaniens.
Die Gräuel an den Indios Südamerikas (und viele andere) blendet Schröder zwar nicht völlig aus, sie fallen bei ihm aber anscheinend nicht unter Zwangsmission.
   Die weitverbreitete Zwangstaufe wurde oben unter Kindesmissbrauch diskutiert.
Zu den beiden vorangegangenen Punkten: Das Gewaltpotential des Monotheismus wird nicht widerlegt sondern allenfalls durch Nennung andrer nicht-monotheistischer Gräueltaten relativiert: auch andere morden und brandschatzen.
Hexenverfolgung
   Das Kapitel zur Hexenverfolgung leitet Schröder trickreich mit zwei Vorurteilen ein, die er als falsch entlarvt. Doch dieses Manöver zu Zeit und Ort der intensivsten Hexenverfolgung lenkt nur ab, ändert aber an den Gräueln nichts.
Altruismus
   Mit dem „reinen Altruismus“ hat Schröder – wie viele Christen – ein Problem. Er widmet ihm das letzte Kapitel des Buchs.
   Für Christen ist es oft schwer vorstellbar, dass jemand „rein“ ohne jegliche Strafandrohung (ewige Verdammnis) oder Heilsankündigung (ewiges Himmelreich) moralisch verantwortlich handelt. Insgeheim sind Christen solch „reine Altruisten“, die mit Immanuel Kant das Gute um des Guten willen tun (S. 222), extrem verdächtig. Da greift auch Schröder sichtlich erleichtert zur bekannten Persiflage Friedrich Schillers (S. 223).
   Schröder wundert sich umso mehr, da der Evolutionist Dawkins doch eigentlich nur „den Effekt des Überlebens“ gelten läßt. Dabei übersieht Schröder, dass der vernunftbegabte Mensch etwas anderes machen kann als der Evolution in die Hände zu arbeiten. Er kann also – ganz ohne Nachhilfe von transzendeten Mächten oder Schriftauslegern im Vatikan, in Kairo oder Teheran – darauf kommen, dass ein friedliches Zusammenleben aller Menschen angebracht ist.
Metaphernreiche Sprache
   Der Autor wirft Dawkins eine metaphernreiche Sprache vor. Aber auch er pflegt einen umgangssprachlichen Duktus, der leicht zu Fehlannahmen (Dawkins sei ein Dualist, siehe oben) führt. Dawkins stolpere „über seinen Metaphernsalat, ohne es zu merken“ (S. 121). Mir war es zu mühsam die vorgebrachten Belegstellen in der englischen Ausgabe von TGD zu prüfen: gestehen wir zu, Schröder habe darin recht. Doch genau im folgenden Abschnitt zeigt auch Schröder „Metaphernsalat“. Er wirbelt den Begriff „Seele“ so herum, dass sich der Leser nicht mehr auskennt (S. 121). Wenn zunächst mit Seele Lebendigkeit, Intentionalität und Bewusstsein gemeint ist, kann man nur beipflichten: der Leiche fehle etwas. Daraus ein unsterbliches Gebilde abzuleiten ist recht fraglich. Wo war es vor der Zeugung / Geburt?
Durchgängige Argumentationen
Unzulässiger Schluss von der Weltanschauung der Führer auf die Bewegung
   Die gottlose Weltanschauung der Führer von Massakern bezieht Schröder durchgängig auf deren Taten. Die Gräueltaten der Nazis, Bolschewisten, Kommunisten, der RAF werden so zu den Schrecken des Atheismus.
a) Das ist unzulässig, wenn die Taten nicht ausdrücklich zur Weltanschauung im Bezug stehen.
b) Zudem ist es bei den Nazis, deren Führungsriege christlich war (Adolf Hitler war Katholik bis zum Tode) und die eine rituell dominierte Religion entwickelten (siehe Schröder Links), falsch.
c) Stalin wurde durch einige Jahre im Priesterseminar geprägt.
d) Religionsfrei waren weder das Dritte Reich noch der Ostblock. Die Christen unter den Nazis, die Katholiken Polens oder die Orthodoxen Russlands arbeiteten teilweise recht eng mit den jeweiligen Machthabern zusammen oder halfen ihnen gar beim Aufstieg.
   Ich verfalle nun nicht in den umgekehrten Fehler, deren Gräueltaten den Religionen zuzuschreiben. Doch im Namen der Verbreitung des Atheismus oder diesem direkt zuordenbar sind mir keine Gräueltaten bekannt.
Floriansprinzip
   Zurecht wendet Schröder ein, dass es die Religion im Singular nicht gibt: es gibt sie nur im Plural. Zudem sind die Quäker sicher nicht mit den panzersegnenden Bischöfen des Christentums in einen Topf zu werfen. Doch jede Religion, die was auf sich hält, meint, die ihre sei die wahre, die anderen dagegen abergläubisch bis schlimm. Zudem kann Dawkins nicht alle Ausnahmereligionen ständig aufzählen. Deshalb schreibt er meist pauschal über die Religion.
   Das folgende Floriansprinzip macht scheinbar die Verteidigung leicht: für andere Religionsgruppierungen mögen ja Dawkins Vorwürfe zutreffen, aber wenn er nur differenzieren würde, könnte er – wie Schröder – sehen dass sie bei den Protestanten (welche nun aus den vielen?) unzutreffend sind.
Das Floriansprinzip überzeugt selten.
Fazit
Abschaffung der Religion? kann man zusätzlich zu Richard Dawkins' Der Gotteswahn lesen. Das in der deutschen Kritik meist geschmähte Werk Dawkins' erhält dadurch neue Brisanz. Schröder gibt dem englischen Biologen in vielen Punkten recht doch hat er für alle Punkte apologetische Erklärungen und Auslegungen. Sie können – wie gezeigt – kaum überzeugen.
Er lässt oft den nüchternen Blick vermissen, da ihn die beiden behandelten Werke Dawkins' zornig machten. Insbesondere ist sein durchgängige Gleichsetzung der Position Dawkins' mit den Nazis und Bolschewismus sowjetischer Prägung verfehlt. Diese ist zwar verständlich (der Autor lebte lange unter dem DDR-Regime) aber unzutreffend.
Abschaffung der Religion? fesselt durch Kenntnis und Engagement des Autors. Es wird Dawkins insofern gerecht, als es dessen Argumente ernst nimmt. Meist wird Der Gotteswahn ja abgetan mit: „hatten wir schon“, „uralte Argumente“, „nichts Neues“, „substanzlos“, was als Entgegnung nichts taugt. Treppenwitz: genau dieselben Kritiker prägten den Begriff „Neuer Atheismus“.
Schröder Anfang
Links
Richard Schröder, evangelischer Theologe, Politiker, Lehrstuhl für Philosophie in Verbindung mit Systematischer Theologie an der HU Berlin, Verfassungsrichter des Landes Brandenburg und Präsident des Senats der Deutschen Nationalstiftung Weimar.
SchröderHU BerlinSchröderWikipedia
Schröder Rainer Bucher: Hitlers Theologie
Schröder Richard Dawkins: The God Delusion
SchröderHeimattreue Deutsche Jugend (Wikipedia)
Schröder Infiniter Regress: Bibliografie zum unendlichen Regress der epistemischen Rechtfertigung
Schröder »Intelligent Design«
SchröderKarfreitagsbitte für die Juden
Schröder Die Kernthesen der Evolutionstheorie und die häufigsten Missverständnisse
Schröder Alexander Kissler: Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam
Schröder Christoph Schönborn: Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens
SchröderRichard Schröder: „Hexenverfolgung“, Forschungsbericht, Mai 2001 (pdf)
SchröderUhrmacher-Analogie
Schröder Theophil Veritas: Katholik Hitler: Über eine der Wurzeln von Adolf Hitlers Wahnsystem
Schröder Die vier Reiter der Gegen-Apokalypse
Schröder Zitate Tertullian
Besprechungen  
  SchröderJosef Bordat: „Richard Schröder gelingt mit "Abschaffung der Religion" eine kenntnisreiche und wohltuend differenzierte Analyse der Problematik des Wissenschaftsfundamentalimus'“
  SchröderAndreas Malessa: „Präzises Denken gegen plumpen Atheismus“. dradio 18.02.2009
auch als SchröderAudio-download
  SchröderIris Muhl: „Lesetipp: Abschaffung der Religion?“ – auch als Audio-download
  SchröderArmin Pfahl-Traughber: „Überspitzter Angriff mit unsachlichen Zuordnungen“, hpd 25.11.2008
  SchröderHansjörg Schultz: Abschaffung der Religion? Sendung des DRS als Audio-download
Schröder Anfang
Literatur
Albert, Hans (2010): "Richard Schröders Kritik des neuen Atheismus. Ein kritischer Kommentar". Aufklärung und Kritik 1. S. 170-188.
Fraassen, Bas C. van (1980): The Scientific Image. Oxford: Clarendon.
Popper, Karl R. (1994): Logik der Forschung. Tübingen: Mohr.
Rosenberg, Alex (1993): "Genic Selection, Molecular Biology and Biological Instrumentalism". In: Peter A. French, Hg.: Midwest Studies In Philosophy 18:1, S. 343 - 362
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schroeder SchröderRichard Schröder: Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen. Freiburg, Basel, Wien: Herder, 2008. Gebunden, 224 SeitenISBN-10:
dawkins DawkinsRichard Dawkins: The God Delusion. London: Bantam, 2006. 406 Seiten dawkins
Richard Dawkins: Der Gotteswahn. Ullstein 2007. Sebastian Vogel (Übersetzer). Gebunden, 560 Seiten Dawkins
dawkins SchröderRichard Dawkins: Das egoistische Gen: . Heidelberg: Spektrum, 2006. Karin de Sousa Ferreira, Übs. dawkins
Richard Dawkins: The Selfish Gene. Oxford: Oxford University Press, 2006. Gebunden, 384 Seiten Schröder
Küng SchröderHans Küng: Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion. München: Piper, 2008. Broschiert, 256 Seiten mcGrath
Alister McGrath, Joanna Collicut McGrath: Der Atheismuswahn. Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus. GerthMedien 2007. Gebunden, 149 SeitenSchröder
meier SchröderFrank Meier: Religiöser Fanatismus. Menschen zwischen Glaube und Besessenheit. Jan Thorbecke, 2008. 174 Seiten ziel
Christoph Schönborn: Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens. Freiburg: Herder, 2007. Gebunden, 189 Seiten. Vorwort von Hubert Philipp WeberSchröder
Strasser Schröder Peter Strasser: Warum überhaupt Religion? Der Gott, den Richard Dawkins schuf. München: Wilhelm Fink, 2008. Broschiert, 111 Seiten  
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