Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Heimatvertriebene
Menschenunwürdige Behandlung der Asylsuchenden und Heimatvertriebenen in Bayern
Statt angemessener humaner Hilfe werden Sonntags– oder gar Hetzreden gehalten – Flucht Links
Das seit Jahren schwelende Flüchtlingselend in Bayern spitzte sich im Jahre 2014, monatelang voraussehbar, dramatisch zu.
Doch die Bayerische Regierung begnügte sich mit Hetz– und/oder Sonntagsreden.
Am 14. September 2014 – das Drama um Asylsuchende, Flüchtlinge und Heimatvertriebenen eskalierte bereits – feierte der bayerische Mínisterpräsident Horst Seehofer, CSU, im Kuppelsaal der Staatskanzlei einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation.
Derweil waren Tausende Flüchtlinge in München in Kasernen, Lagern und Zelten gepfercht.
Horst Seehofer sagte im Kuppelsaal: „Schaut man auf die Krisenherde überall in der Welt, gewinnt dieser Tag der Erinnerung und der Mahnung zur Wahrung der Menschenrechte, für Frieden und Freiheit eine ganz besondere Aktualität. Unsere Botschaft lautet: Wir müssen Vertreibungen weltweit ächten!“
Den Asylsuchenden, Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in bayerischen Lagern half das nichts. Seehofer hätte statt auf die Krisenherde der Welt besser auf den vor seiner "Haustür" geschaut.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, SPD, beklagte für eben diese Menschen   menschenunwürdige Bedingungen. Er warf Ministerpräsident Horst Seehofer vor, die dramatische Situation vieler Flüchtlinge nicht in den Griff zu bekommen: „Die Staatsregierung hat absolut versagt“. Die Münchner Erstaufnahmezentrale in der Bayernkaserne ist seit Monaten völlig überbelegt. Für die erste Versorgung und Unterbringung der Asylbewerber ist eigentlich der Freistaat, also die die Bayerische Regierung, also die CSU, zuständig. Auf humanem Gebiet ist da aber wenig zu holen. Daher übernahm die Stadt München diese Aufgabe: Die Untätigkeit von Seehofers Regierung „führt zu menschenunwürdigen Bedingungen“, sagte Reiter. „Das kann und werde ich in meiner Stadt nicht akzeptieren.“
Seehofer gestand seine Unfähigkeit ein: „Wir alleine können diese Situation nicht bewältigen.“
Links
Flucht Ausländer und Flüchtlinge in der EU
FlüchtlingeFestakt im Kuppelsaal der Staatskanzlei anlässlich des Ersten Gedenktages für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation, 14. September 2014
Flucht Festung Europa
FlüchtlingeFlüchtlingsdrama bringt Seehofer in Not, SZ, 14.10.2014, S. 1
Flucht Stammtischparolen
Flucht Vertreibung, Abschiebung, Deportation, Duldung
Flucht Anfang
 

Heimatvertriebene in Bayern
Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 16.10.2014