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Zitate Sportler
Zitate von und über Sportlern
FußballFußballzitate – Eine unvollständig Sammlung
Michael Adams
* 17. November 1971 in Truro, Cornwall, englischer Schachgroßmeister  – AdamsWikipedia
„For the progression of the game worldwide it is crucial to get more and more children to learn [chess], and it is also quite useful to children at schools.“
AdamsMichael Adams bei einem Simultanspiel an der Primary School in Bickleigh on Exe.
Alexander Aljechin
19.jul./ 31. Oktober 1892 greg. in Moskau, Russland – 24. März 1946 in Estoril, Portugal; russisch-französischer Schachspieler; vierter Schachweltmeister – AljechinWikipedia
„Die Tatsache, dass ein Schachspieler in Zeitnot war, sollte ebensowenig als Entschuldigung gewertet werden, wie die Aussage eines Gesetzesbrechers, er wäre zum Zeitpunkt der Tat betrunken gewesen.“
AljechinChess Tigers Seminar: es müllerte wieder in der B9, 22.12.2014
Erwin l'Ami
* 5. April 1985 in Woerden, NL; niederländischer Schachgrossmeister – amiWikipedia
Erwin l'Ami nannte seinen Sieg im Reykjavik Open 2015 „a once in a lifetime success”. Darauf konterte Dirk Jan ten Geuzendam, Editor der Zeitschrift New in Chess: „Come on, Erwin, you’re only 30!” New In Chess 2015, #3, S. 6
Viswanathan Anand
* 11. Dezember 1969 Chennai (=Madras); von 2000 bis 2002 FIDE-Weltmeister; seit 2007 Schachweltmeister
AnandWikipedia

Viswanathan Anand über GM Magnus Carlsen: „Jetzt muss er nur noch über Wasser laufen.”
AnandModelndes Schach-Genie Carlsen kann Weltmeister werden, Der Westen, 04.11.2013
Valentin Arbakov
28. Januar 1952 – 30. November 2003, russischer Schachgroßmeister – ArbakovWikipedia
„Mensch, auf deinem Niveau spielt Eröffnung keine Rolle.“
Zu einem 2000-er-Spieler, der die Eröffnungsphase einer Turnierpartie analysieren wollte.
Zitiert nach Arbakovherderschach.de
Levon Aronian (Lewon Aronjan)
* 6. Oktober 1982 in Jerewan, armenischer Schachgroßmeister – AronjanWikipedia
„Das Wissen und die Leidenschaft – daraus musst du die richtige Symbiose finden. Und der Hunger, noch mehr wissen zu wollen, muss da sein.“
Interview mit Lewon Aronjan, Schach 7/2013, S. 17
Ich bin ein grosser Freund Aronjans:
„Jeder, der auch nur fünf Cent für Schach ausgibt, ist mein Freund.“

Interview mit Lewon Aronjan, Schach 7/2013, S. 20

Herbert Bastian
* 10. Dezember 1952 in Emmersweiler; Internationaler Schachmeister, Präsident des DSB – bastianWikipedia
Herbert Bastian, Präsident des DSB, nannte folgende Hauptprobleme des Vereinsschachs:
  • Vereinssterben
  • Mitgliederschwund
  • Rückgang des ehrenamtlichen Engagements
  • gewandelte Einstellung: „Was Zeit kostet, anstrengend ist und Durchhaltevermögen erfordert, wird immer häufiger gemieden und durch eine Konsummentalität ersetzt.”
bastianInterview mit Herbert Bastian von André Schulz, Chessbase, 2.5.2015
Joseph Henry Blackburne
* 10. Dezember 1841, Manchester, † 1. September 1924; englischer Schachmeister und ein hervorragender Schachspieler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – BlackburneWikipedia
„Ich spiele jetzt 50 Jahre Schach, habe aber noch nie gegen einen gesunden Gegner gewonnen.“
Tartakower"Bitte bleiben Sie seriös!"TartakowerAnekdoten und Sprüche aus der Schachwelt
 
Ein ähnlicher Seufzer wird Saviely Tartakower zugeschrieben:
„I never defeated a healthy opponent.“
José Raúl Capablanca
* 19. November 1888 Havanna; † 8. März 1942 New York City; kubanischer Schachspieler und Diplomat; dritter Schachweltmeister nach Steinitz und Lasker – CapablancaWikipedia
„Experience is the best teacher. Bear in mind that you may learn much more from a game you lose than from a game you win. You will have to lose hundreds of games before becoming a good player.”

Jose Raul Capablanca: A Primer of Chess, S. 73
Magnus Carlsen
* 30. November 1990 in Tønsberg(Norwegen) – Schach-Großmeister und –Weltmeister – CarlsenWikipedia
„Es gibt viele Leute, die Schach lieben würden, wenn sie es nur kennen würden.”

Magnus Carlsen im Interview mit Hannes Vollmuth, Süddeutsche Zeitung, 12.11.2016, S. 54

„Good players actually use their long-term memory much more than inexperienced players, who use their short-term memory. Good players try to recall patterns, something familiar about this position that can tell you something that helps you. More inexperienced players who don’t recognise those patterns have to start anew in every position. As you get some experience in chess you can easily visualise the board in your head, and then seeing far ahead is not very difficult.”

CarlsenMagnus Carlsen: the cool grandmaster who cries when he loses to himself, The Guardian 11 May 2016
„... bei Schach wissen wir schon lange, dass Computer besser spielen können. Darum habe in den Rechner auch nie als Gegner gesehen. Er ist ein Werkzeug für mich, das mir beim Analysieren hilft, um mein Schachspiel zu verbessern.”
Würden Sie trotzdem einmal gegen einen Schachcomputer spielen?
„Ich selbst wollte das noch nie. Ich finde es viel interessanter gegen Menschen zu spielen. Außerdem hätte ich, weil die Computer so stark geworden sind, keine Chance.”
CarlsenInterview mit der Deutschen Welle, 14.4.2016
Dirk Jan ten Geuzendam: „Did you ever feel, like Capablanca, that you understand everything [i.e. about chess]?”
Magnus Carlsen: „No, not even close. Well, maybe a little bit, but then you soon get a wake-up call. Then you get completely outplayed in one game and you get back to earth.”
Interview with Magnus Carlsen, New in Chess 2015:2, S. 31
„I can’t beat the best computers. They have complete information, so how could we expect anything else?” [...] „For me it is much more interesting to beat humans.”
„Some people think that if their opponent plays a beautiful game, it’s OK to lose. I don’t. You have to be merciless.”
„Self-confidence is very important. If you don’t think you can win, you will take cowardly decisions in the crucial moments, out of sheer respect for your opponent.”
„I have always believed in what I do on the chessboard, even when I had no objective reason to.
It is better to overestimate your prospects than underestimate them.”
CarlsenLunch with the FT: Magnus Carlsen By Martin Sandbu Financial Times December 7, 2012
Please note that FT only allows 30 words copied verbatim from an FT article which are inserted into a longer original work. For full quotes please follow the provided link.

Carlsen: „Man sollte in jedem Spiel das Letzte geben, das ist man sich und allen Schachfans schuldig.“
ZEITmagazin: Was wäre Ihre Botschaft als Weltmeister?
Carlsen: „Immer noch einen Zug machen, dem Gegner immer noch ein kleines Problem stellen. Es gibt immer Möglichkeiten, und du sollst immer kämpfen.“
CarlsenUlrich Stock: Der schnellste Kopf. Schachspieler Magnus Carlsen, ZEIT Online 31.10.2013
Victoria Cmilyte
* 6. August 1983, Šiauliai, Litauen – Schachspielerin aus Litauen, GM Titel 2010 – CmilyteWikipedia
“Recently, a widely publicized research paper stated that male grandmasters tend to play overly aggressively against good-looking women. One can understand my disappointment, when Kiril chose the solid Nimzo...”
Victoria Cmilyte kommentierte ihre Schachpartie gegen GM Kiril Georgiev (Gibraltar 2011), New in Chess 2/2011, S. 67. Sie gewann in 77 Zügen.
Dorsa Derakhshani
* 1998 in Teheran, iranische Frauengroßmeisterin und Internationale Meisterin
„Wer sich Schachspieler nennt, sollte nicht denken: Wie überlebe ich eine Stunde?
Sondern: Okay, wie kann ich den Typen fertigmachen?”

DerakhshaniWarum wird Schach von Männern dominiert, Frau Großmeisterin? SZ, 30.11.2016

Kevin Durant
* 29. September 1988 in Washington, D.C., US-amerikanischer Basketballspieler und Schauspieler – DurantWikipedia
„Hard work beats talent when talent fails to work hard.”
Roman Dzindzichashvili
* 5. Mai 1944 in Tiflis, US-amerikanischer Schachspieler georgischer Herkunft – DzindzichashviliWikipedia
Über einen nicht ins Spiel kommenden weißen Königsturm:
„White's rook may come into game maybe next game.”
Robert Fischer
Schachweltmeister – 1943 - 2008 – FischerWikipedia
„Motivated by my lopsided result (11–0!), Dr. Kmoch congratulated Evans (the runner up) on »winning« the tournament ... and then he ccongratulated me on »winning the exhibition«.”
Robert Fischer gewann die US Meisterschaft 1963/64 mit 11 aus 11 vor Larry Evans, der 7,5 Punkte erzielte.
Hans Kmoch (* 25. Juli 1894 in Wien; † 14. Februar 1973 in New York City), in die USA geflohener österreichischer Schachmeister, Schachjournalist und Turnierleiter.
Fischer, Bobby (1969): My 60 Memorable Games. Selected and fully annotated by Bobby Fischer with Introductions to the games by International Grandmaster Larry Evans. S. 305

Bobby Fischer wird im Web oft zitiert mit “you have to give squares, to get squares.”
Leider fand ich dazu keine genaue Quellenangabe. Dan Heisman sagte es vorsichtig: „ I believe it was Robert Fischer who said: »you have to give squares, to get squares.«”
Elements of Positional Evaluation: How the Pieces Get Their Power. Fußnote 12, ohne Seitenangabe
Nachdem Robert Fischer seine erste Partie gegen Boris Spassky mit Schwarz in einem Königsgambit verloren hatte, wurmte ihn das so sehr, dass er eine Widerlegung des Königsgambit ausgrübelte (oder zumindest, was Fischer dafür hielt). Er veröffentlichte seine Analyse in dem berühmten Artikel "A Bust to the King's Gambit". Er beendete seine Ausführungen mit:
„Of course White can always play differently, in which case he merely loses differently.”
Bobby Fischer (1961): "A Bust to the King's Gambit", American Chess Quarterly, 1.1, S. 3–9
– Quellen (pdf): Fischer1Fischer2FischerKing's Gambit, Fischer Defense

  • „What else is there?”
    Robert Fischer erstaunt auf die Frage eines TV-Moderators, welche Interessen er außer Schach noch habe.
  • „What has that to do with chess?”
    Robert Fischer als er 1959 mit 16 Jahren die Erasmus Hall High School, NYC, vorzeitig abbrach.

"Würden Sie sich", fragte der amerikanische Literat Ralph Ginzburg den jugendlichen Champion Robert Fischer, "für den besten Schachspieler aller Zeiten halten?"
"Nun, ich sehe so etwas nicht gern gedruckt, es hört sich dann so egozentrisch an. Aber um Ihre Frage zu beantworten: ja." FischerEine Krankheit namens Fischer-Furcht, DER SPIEGEL 32/1972, 31.7.1972
Originalzitat:
“Would you consider yourself the greatest player that ever lived, even better, say, than Capablanca, Steinitz, or Morphy?” “Well, I don't like to put things like that in print, it sounds so egotistical. But to answer your question, Yes.”
Aus demselben Interview:
Lisa Lane has said—and lots of other people agree—that you're probably the greatest chess player alive.” “That statement is accurate, but Lisa Lane really wouldn't be in a position to know. They're all weak, all women. They're stupid compared to men. They shouldn't play chess, you know. They're like beginners. They lose every single game against a man. There isn't a woman player in the world I can't give knight-odds to and still beat.”
FischerRalph Ginzburg, January 1962
Laurent Fressinet
französischer Schachgroßmeister – FressinetWikipedia
Do you have any superstitions concerning chess?
„No, I am not superstitious. It brings bad luck.” New in Chess 2014/5, S. 106
Boris Gelfand
ein ehemals weißrussischer Schachgroßmeister, der nun für Israel spielt. – GelfandWikipedia
„Nun, ich glaube, wenn man Zweifel hat, dann sollte man keine Schachkarriere anstreben. Denn das erfordert vollständige Hingabe. Wenn man Spaß am Schach hat, kann man natürlich immer über Schach schreiben oder Training geben oder ähnliche Dinge tun. Das Gute am Schach ist ja, dass es der Kreativität so viel Raum bietet.”
GelfandInterview mit Sagar Shah, Chessbase, 11.Mai 2016
Alexander Grischuk
russischer Schachgroßmeister – GrischukWikipedia
Auf die Frage, ob Schach bis zum Ende des 21. Jahrhunderts überleben wird antwortete Grischuk: „The question has to be put differently: will humanity survive the 21st century?
If yes – yes ”


New in Chess 8/2016, S. 15
Bill Hartston
britischer Schachgroßmeister – HartstonWikipedia

„Chess doesn’t drive people mad, it keeps mad people sane”.
Zitiert nach HartstonStephen Moss: „Death of a madman driven sane by chess”, The Guardian, 19.1.2008
Gawain Jones
* 11. Dezember 1987 in Keighley, englischer Schachgrossmeister. – GawainWikipedia
„Arrived at Bunratty Castle hotel. Taking it seriously this year so arriving a day early to acclimatise. See you in the bar!”
Jones on Twitter: New in Chess 2015/2, S. 93

Tryfon Gavriel aka Kingscrusher
britischer Schachspieler, bekannt auf youtube unter Kingscrusher – GavrielWikipedia
„The answer to life, the universe and everything was 42 according to 'The Hitchhikers Guide to the Galaxy' but maybe for chess players it should be 64”, GavrielWikipedia
– Douglas Adams: The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

Garri Kasparow (englische Transkription Gary Kasparov)
* 13. April 1963 als Garik Weinstein in Baku – KasparowWikipedia
„Ich denke, dass Schach das perfekte Mittel ist, um den menschlichen Geist zu trainieren.”
„Klar ist Schach Sport. Man kann immer mit Definitionen herumspielen, einige behaupten, Sport müsse rein physisch sein. Andere Sportarten wie Schießen, Curling oder Billard fallen auch unter diese Kategorie. Wichtig im Sport ist, dass vor Beginn Chancengleichheit gilt, anders wie bei Karten- oder Würfelspielen, und dass ein Wettkampf entsteht.”

Garry Kasparow im Interview mit Tageblatt-Korrespondent Olivier Jeitz:
 KasparovGenie, Oppositioneller, Schachlehrer, Tagblatt 2. Juli 2014

„Anything but winning is a disaster”, Gary Kasparow über den im KO Modus ausgetragenen FIDE World Cup in Tromsö, Norwegen, August-September 2013
(Quelle: Skype anlässlich FIDE World Cup in Tromsö, Norwegen, 31.8.2013)

„I'm the highest rated kibitzer ever!” Gary Kasparow, befragt nach seinem Rückzug vom professionellem Turnierschach (Quelle: Skype anlässlich FIDE World Cup in Tromsö, Norwegen, 31.8.2013)
„Zero tolerance to zero tolerance”, Gary Kasparow, befragt nach seiner Meinung zur FIDE Regel, dass derjenige Spieler, der nicht exakt zum Partiebeginn am Brett erscheint, sofort verliert, die sogenannte "zero tolerance"-Regel.
(Quelle: Skype anlässlich FIDE World Cup in Tromsö, Norwegen, 31.8.2013)
„You don't put a convicted arsonist in charge of the fire department just because he knows a lot about fires”, S. 104, in: "Kirsan's War on Chess", New in Chess 5 (2011), S. 104-105.
Kasparow zielte auf den seinerzeitigen FIDE Präsidenten Kirsan Ilyumzhinov, es passt aber auch gut andere, beispielsweise den grotesken Vorgang als der Bürokratie-Auftürmer Edmund Stoiber, CSU, zwecks Bürokratieabbau (!) in die EU wegbefördert wurde.
Kasparow über Michail Tal:
„He is the only player I can remember who did not calculate lengthy variations: he simply saw them! Hundreds of fantastic combinations were constantly whirling around in his brain and his imagination knew no bounds. There was something Mephistophelian in his penetrative stare at the board.”
In: My Great Predecessors, zitiert nach KramnikDominic Lawson: Why artificial intelligence is never enough, The Independent 28 November 2006
Hans Kmoch
* 25. Juli 1894 Wien; – 14. Februar 1973 New York City; ein in die USA geflohener österreichischer Schachmeister, –journalist, – autor und Turnierleiter – KmochWikipedia
„Motivated by my lopsided result (11–0!), Dr. Kmoch congratulated Evans (the runner up) on »winning« the tournament ... and then he ccongratulated me on »winning the exhibition«.”
Robert Fischer gewann die US Meisterschaft 1963/64 mit 11 aus 11 vor Larry Evans, der 7,5 Punkte erzielte.
Fischer, Bobby (1969): My 60 Memorable Games. Selected and fully annotated by Bobby Fischer with Introductions to the games by International Grandmaster Larry Evans. S. 305

George Koltanowski
17 September 1903 – 5 February 2000, Schachmeister – KoltanowskiWikipedia
„Despite the documented evidence of chess historian H.J.R. Murray, I have always thought that chess was invented by a goddess.”

George Koltonowski im Vorwort zu John Graham: Women in Chess. Players of the Modern Game. McFarland 1987.
Viktor Kortschnoj
23. März 1931, Leningrad – 6. Juni 2016, Schachgroßmeister – KortschnojWikipedia
Ende 2003 traf der damals 18-jährige David Navara in Prag auf Viktor Kortschnoj in einem Match über 2 Partien. Am 21. November remisierte er, am nächsten Tag (Navara hatte Schwarz) opferte er nach 16. Dd2 den zweimal angegriffenen Bauern auf h6. Navara erhielt starken Angriff und gewann im 41. Zug.  Kortschnoj war verärgert und verließ den Turniersaal. Da zeigte Navara seinen Anhängern die Varianten der Partie. Inzwischen kam Kortschnoj zurück und schlug eine Verbesserung vor. David gestand zu, dass durch die Verbesserung die Position unklar wurde. Kortschnoj erwiderte: „Nur für dich!”

Kortschnojchessgames
Vladimir Kramnik
* 25. Juni 1975 Tuapse am Schwarzen Meer, russischer Großmeister.
Von 2000 bis 2007 war er der 14. Schachweltmeister, – KramnikWikipedia

Vladimir Kramnik über GM Magnus Carlsen: „Er ist nahe dran, aber Gott ist er nicht.”
KramnikModelndes Schach-Genie Carlsen kann Weltmeister werden, Der Westen, 04.11.2013
Vladimir Kramnik über Michail Tal:
„He was like a man from another planet. That's why his chess was unidentifiable. Analysing his games is tantamount to discussing what God looks like.”

KramnikDominic Lawson: Why artificial intelligence is never enough, The Independent 28 November 2006
Felix Magath
* 26. Juli 1953 in Aschaffenburg. Ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer. – MagathWikipedia
Neben dem Fußballspiel begeistert sich Magath für Schach.
„Sowohl im Fußball wie im Schach stehen sich zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld gegenüber, und das jeweilige Ziel liegt auf beiden Stirnseiten in der Mitte, daraus leiten sich gleiche Taktiken ab.”
MagathFußballtheorie: Schachmatt für Magath, Spiegel Online, 26.08.2009
„Schach ist für mich neben Fußball der schönste Sport, weil es auf Grund der Figuren auch ein Mannschaftssport ist.”
 MagathFelix Magath, Zitate, Redewendungen und Sprichwörter
Vladimir Malakhov oder Wladimir Malachow
* 27. November in Iwanowo, Russland. – MalakhovWikipedia
Vladimir Malakohov im Interview
„after 1. e4 I’d play the Accelerated Dragon (1.e4 c5 2. Nf3 g6), but above a certain level, which was a real shock to me, it simply stopped guaranteeing equality.”

Have you read any other chess books recently?
„In the last 10 years, not a single one, as you can’t become a chess professional if you haven’t read them all earlier.”

And is it worth playing rapid or blitz chess?
„Only rapid, as it allows you to develop the ability to take decisions quickly. [...] While blitz is simply a waste of time.”

MalakhovVladimir Malakhov: chess player, nuclear physicist, 5.9.2010

Hikaru Nakamura
* 9. Dezember 1987 in Hirakata, Japan (Nakamura selbst nennt Osaka, Japan) US-amerikanischer Schachgroßmeister japanischer Abstammung – NakamuraWikipedia
„He plays for blood, and because of this, he’s a chess sponsor’s dream.“
NakamuraThe United States Chess Federation über Hikaru Nakamura, 2009

Holger Nikelis
seit 1997 professioneller Rollstuhl-Tischtennisspieler – NikelisHolger NikelisNikelisWikipedia
„Wenn sich zwei Gegner so gut kennen, wird Tischtennis so taktisch, dass man es ein bisschen mit Schach vergleichen kann.“ über sein Verhältnis zum Sportler Jean-Francois Ducay, nach ihrem Match, das Nikelis die Goldmedaille bei den Paraolympics in London am  3. September 2012 bescherte. "Am Ball", SZ, 4.9.2012, S.1
Dirk Nowitzki
Basketballspieler, US-Liga NBA – Dies ist keine offizielle Webseite von Dirk Nowitzki
„Ich bin immer gut damit gefahren, hinzulernen zu wollen. Nicht zu sagen, so jetzt bin ich fertig. Immer weiter lernen, quasi nie stehen bleiben. Und wenn du das machst, dann kann dir später nie jemand etwas vorwerfen. Und selbst wenn es nicht funktioniert, kannst du zu dir sagen, ich habe es wenigstens probiert. Das ist, glaube ich, der richtige Weg.“
Interview in Jetzt.de in SZ, 29.12.2003, S.18

Diese Antwort Dirk Nowitzkis ersetzt IMO eine ganze Bibliothek von Lebenssinn-Büchern.
Oscar Panno
* 17. März 1935 Buenos Aires, argentinischer Schachmeister – PannoWikipedia
„I have also heard that GM Oscar Panno said that – whenever you have to make a rook move and both rooks are available for said move – you should evaluate which rook to move and, once you have made up your mind ...  move the other one!!!“
PannoOscar PANNO (via PEDRO HEGOBURU)
Helmut Pfleger
* 6. August 1943 in Teplitz-Schönau, Schachgrossmeister – PflegerWikipedia
„Wer Schachpartien verliert wird mit Monopoly nicht unter drei Stunden bestraft.“
Helmut Pfleger (1992): Taktik und Witz im Schach. 150 Texte mit Lösungen aus »Die Zeit – Zeitmagazin«. Zürich: Edition Olms
Stewart Reuben
* 14. März 1939, britischer Schachspieler – ReubenWikipedia
„It's a funny thing, most players think that if they can get a higher rating, they become a better player, but it's the other way 'round.“

Gerhard Schebler
* 3. Oktober 1969, Duisburg – deutscher Schachgroßmeister – ScheblerWikipedia
„Ferner empfehle ich, sich für jede Eröffnung einen Vorbildspieler zu suchen und dessen Mittelspielbehandlung dann genauer zu betrachten.”

Rochade #5, 2017, S. 19

Yasser Seirawan
* 24. März 1960 in Damaskus/Syrien, US Schachgrossmeister – SeirawanWikipedia
„You could always count on Bent [*] to stir up the pot and make things spicy.“

Yasser Seirawan in einer Lecture beim Chess Club and Scholastic Center of Saint Louis auf youtube.
[*] gemeint ist Bent Larsen

Richard Sherman
* 30. März 1988 in Compton, Kalifornien, US-amerikanischer American-Football-Spieler – ShermanWikipedia
Interviewer: „Is football an intellectual pursuit for you?“
Richard Sherman: „It is a game of chess, more than checkers, to me“
ShermanNBC Sports, 2016
Jeremy Silman
* 28. August 1954 in Del Rio, Texas, US-amerikanischer Schachspieler und –autor  – SilmanWikipedia
„If you hear a square calling out to your Knight (or see a beckoning glow), do everything in your power to get your horse there!“

S. 31, Silman, Jeremy (2010): How to Reassess Your Chess: Chess Mastery Through Chess Imbalance. 4th Edition. Los Angeles: Siles.
Nigel Short
* 1. Juni 1965 in Leigh, englischer Schachgrossmeister – ShortWikipedia
„... I had previously played the only two correspondence games (two too many, I might add) of my entire life, ...“
New in Chess 4/2016, S. 44

„The moment you say »There are other things in life« you are finished.“
Nigel Short als Gastkommentator beim FIDE World Cup, in Tromsö, Norwegen, 1.9.2013.
Short sprach über professionelles Schach!

Wilhelm Steinitz
14. Mai 1836 Prag – 12. August 1900 New York; 1. Schachweltmeister Schachgrossmeister – SteinitzWikipedia
„As explained in the »Modern Chess Instructor« we, as a rule, do not approve on principle of the early advance of any but the two center Pawns.”

Wilhelm Steinitz in seinem Kommentar zu SteinitzMikhail Chigorin vs James Mason, 1889
„Chess is not for the faint-hearted; it absorbs a person entirely. To get to the bottom of this game, he has to give himself up into slavery. Chess is difficult, it demands work, serious reflection and zealous research.“
SteinitzChess Quotes
Aleksei Suetin
16. November 1926 Sinowjewsk – 10. September 2001 Moskau, russischer / sowjetischer Schachspieler, Autor
SuetinWikipedia


„Die ernsthafte Analyse der eigenen Partien gehört zu den wichtigsten Methoden der Vervollkommnung.“

Schachlehrbuch für Fortgeschrittene. 6., stark bearbeitete Auflage. Berlin: Sportverlag, 1989, S. 341
Mikhail Tal
9. November 1936 Riga – 27. Juni 1992 Moskau, lettischer / sowjetischer Schachspieler, von 1960 bis 1961 der 8. Schachweltmeister – TalWikipedia
„To play for a draw, at any rate with white, is to some degree a crime against chess.“
Savielly Tartakower
* 21. Februar 1887, Rostow am Don, † 5. Februar 1956, Paris, polnisch-französischer Schachmeister und Buchautor – TartakowerWikipedia
„No game was ever won by resigning.“
„I never defeated a healthy opponent.“

Ein ähnlicher Seufzer wird auch Joseph Blackburne zugeschrieben:
„Ich spiele jetzt 50 Jahre Schach, habe aber noch nie gegen einen gesunden Gegner gewonnen.“
Z.B. hier: Tartakower"Bitte bleiben Sie seriös!"TartakowerAnekdoten und Sprüche aus der Schachwelt
Bernard Verfürden
Banker und Schachspieler beim Oberbilker SV ? Ratinger SK 1950 ? –
Autor von Deep ChessDeepChess!!! Media alternative Schachkultur

„Was weh tut, ist die Tatsache, dass Schach in den letzten Jahren an öffentlichem Interesse verloren hat. [...] Der Trend, den es zu stoppen gilt, geht momentan in Richtung Bedeutungslosigkeit.“
Interview in Schach 11/2013, S. 64
„In unserem Genre gibt es keine Boxenluder, keine RTL interactive GmbH oder Botox-Opfer, die sich mit einem 20 Euroschein eine Cohiba anzünden.“
Über Schach und die Schach-Bundesliga im besonderen: Deep ChessMal Klartext
Sunil Weeramantry
* 11. September 1951 Colombo, Sri Lanka, FIDE Schachmeister, Stiefvater von Hikaru Nakamura

What is the best chess country?
„Germany. A rich chess history and well established inter-club competition create a strong chess culture!“
New in Chess Magazine, 2/2016, S. 106
Frank Zeller
* 23. April 1969 in Burgberg, heute Stadtteil von Giengen an der Brenz, Internationaler Schachmeister
ZellerWikipedia

„... anders als in vielen Sportarten oder im Alten Testament hat der Außenseiter im Schach so gut wie überhaupt keine Chance!“
Frank Zeller: "Schach-Bundesliag in der Sommerpause", Europa-Rochade 8 (2012), S. 59
 Schach Anfang

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